Musikalische Messfeier des Musikvereins „Eintracht“ Obergrombach e.V. am 15.05.2010 in der Pfarrkirche St. Martin

Blasorchester mit Pfarrer und Diakon zu Beginn der Messfeier

Blasorchester am Ende des Gottestdienstes

Ein Programm der ganz anderen Art bot der Musikverein „Eintracht“ Obergrombach e.V. der gesamten Gemeinde am Samstag, den 15.Mai bei der erstmaligen Aufführung einer Musikalischen Messfeier in der Pfarrkirche St. Martin mit Pfarrer Klaus Bohnert. Die musikalische Gestaltung der heiligen Messe übernahm das Blasorchester des Musikvereins unter der Leitung ihres Dirigenten Philipp Zink.

Gleich zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte das Blasorchester seine Gäste mit der Ouvertüre der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. So wie die Liturgie eine feste Tradition in der Kirche ist, so ist dieses Stück ein Muss im Repertoire eines jeden Blasorchesters.

Als zentrales Stück, welche den gesamten Gottesdienst untermauerte, wurde Jacob de Haan’s Missa brevis – eine kurze Messe geschrieben für Blasorchester und Bläserquartett – ausgewählt. Das Publikum wurde hier vor allem durch die malerischen sowie einzigartigen Klänge der einzelnen Messsätze angesprochen, aber auch der meditative Charakter einzelner Stücke zog die Besucher der hl. Messe in seinen Bann.

Die hl. Kommunion wurde mit dem Stück Cantus – komponiert von dem Österreicher Thomas Doss – musikalisch untermalt. Cantus ist das lateinische Wort für Gesang - und vielleicht war gerade das der Grund, weshalb sich viele Besucher der hl. Messe zu Meditation sowie zum Nachdenken, Beten und Besinnen zurückgelehnt haben. Das Blasorchester konnte bei diesem Stück seine Zuhörer vor allem durch eine ausgezeichnete Balance sowie durch lebendige und mitreißende Dynamik überzeugen.

Am Ende des feierlichen Anlasses spielte das Blasorchester Introitus Brevis, eine Komposition von Klaus Strobl, welche als feierlicher Auszug der Messe die Freude über die Eucharistie zum Ausdruck brachte. Pfarrer Klaus Bohnert dankte am Ende der Musikalischen Messfeier dem Blasorchester für die gelungene Mitgestaltung des Gottesdienstes und sprach auch insbesondere dem Dirigenten Philipp Zink seinen Dank aus, denn dieser hatte das Orchester während der gesamten Probezeit unter seine Obhut genommen und auch dieses Mal sein Können bei der Ausarbeitung einzelner Orchesterfarben sowie der Illustrierung der Musik bewiesen.