Frühjahrskonzert '05 des Musikvereins „Eintracht“ Obergrombach e.V.

Bruchsal – Obergrombach (neck). Unter dem Motto „Einmal um die ganze Welt“ lud der Musikverein Eintracht beim Frühjahrskonzert am Sonntag sein sehr zahlreich erschienenes Publikum in der Turnhalle auf eine musikalische Reise um die Welt ein.

Gleich zu Beginn begrüßte die vor knapp zwei Jahren gegründete Schülerkapelle unter der Leitung von Stefan Degen die Gäste und stellten mit Ravenals „Beetle Boogie“ und Kees Vlaks „Shufflin’ Canon“ ihr Können unter Beweis. Die rund 30-köpfige Jugendkapelle des Vereins begeisterte anschließend unter der Leitung von Lars Kaminski mit dem Marsch „Saluto Lugano“, „Tell Saga“ und den nahe zu originalgetreu vorgetragenen Szenen „Morgenstimmung“ und „In der Halle des Bergkönigs“ aus der bekannten „Peer Gynt Suite“ die Gäste.

Das Blasorchester begann mit dem feierlichen Marsch „Ernani“ seine Reise um die Erde in Italien: Mit viel Gefühl trugen die Musiker die schönsten Szenen und Aufmärsche aus der gleichnamigen Oper von Guiseppe Verdi vor.

Vom sonnigen Italien entführten die Musiker ihr Publikum anschließend in die wunderschönen Landschaften und Kulturen Afrikas: „The african Connection“ von Carl Wittrock beruht auf original afrikanischen Rhythmen, die die Musiker mit Bravour meisterten. Mit mitreisenden Rhythmen zog das Blasorchester auch beim nächsten Zwischenstopp sein Publikum mit dem rasanten „Säbeltanz“ in seinen Bann. Aram Khatchaturian hatte dieses weltberühmte Stück einst im kühlen Moskau komponiert.

Sehr temperamentvoll führte die musikalische Reise dann weiter nach Belgien: Jan van der Roosts sehr effektvolles „Flashing winds“ bestach die Zuhörer mit strahlenden Bläserklängen und gefühlvollen Melodien.

Tosenden Applaus ernteten die Musiker bei ihrem nächsten musikalischen Abstecher auf ihrer Reise um die Welt: „In the mood“ war der Titel des legendären Glenn-Miller-Stückes, bei dem sogar Dirigent Lars Kaminski seinen Taktstock an seinen Vizedirgenten Werner Goldade übergab und kurzerhand selbst zum Saxophon griff. Schwungvolle Swing-Rhythmen beeindruckten das Publikum.

Nach diesem Zwischenstopp in Nordamerika entführten die Musiker ihr begeistertes Publikum kurzerhand nach Mittelerde, dem Schauplatz des Mythos’ „Der Herr der Ringe“: Während das Blasorchester einfühlsam die schönsten Melodien aus der Verfilmung der gleichnamigen Trilogie von J.R.R. Tolkien vortrug, wurde den Zuschauern dieser mystische Kontinent auf einer Videoleinwand mithilfe der Schönsten Bilder aus den Kinofilmen vor Augen geführt.

Mit mitreisenden Rhythmen der bekanntesten Samba-Melodien luden die Musiker ihr Publikum schließlich noch zu einem Abstecher nach Südamerika ein: Manfred Schneider hatte die schönsten Melodien wie „Copacabana“, „Brazil“ und „Tristeza“ für Blasorchester arrangiert. Für den stürmischen Beifall dankte das Blasorchester seinem begeisterten Publikum mit einer Zugabe und brachte sein reisefreudiges Publikum nach der abwechslungsreichen Reise um die Welt mit dem Marsch „Hoch Badnerland“ wieder sicher nach hause.