Musikverein "Eintracht" Obergrombach e.V.

Weihnachtskonzert des Musikverein "Eintracht" Obergrombach e.V. am 19. Dezember 1999

Trotz des plötzlichen Wintereinbruches fanden zahlreiche Zuhörer am Sonntag, den 19.Dezember den Weg zur Obergrombacher Turnhalle, um dort das traditionelle Weihnachtskonzert des Musikverein "Eintracht" Obergrombach e.V. zu besuchen. Gleich zu Beginn stellten sich die Jüngsten des Musikvereins unter der Leitung von Manuela Butterer vor: Rund 30 aufgeregte Jungmusiker zeigten, was sie nach nur drei Monaten gemeinsamen Proben schon alles über das Zusammenspiel gelernt hatten.

Im Anschluß daran ernannte Uwe Lindenfelser, der Vorsitzende des Musikvereins, die Mitglieder Heinz Hannich, Hans Hardock, Karl Neugebauer, Franz Speck, Oskar Streit und Peter Willy zu Ehrenmitgliedern. Nachdem sie ihre Urkunden erhalten hatten, ging es auch schon mit Musik weiter:

Mit Pearsons "Wind River Ouvertüre" eröffnete die Jugendkapelle unter der Leitung von Lars Kaminski ihren Teil des Abends. Die weiche und bekannte Melodie der "Peer Gynt Suite Nr.1" von Eduard Grieg erfreute darauf das Herz der Zuhörer, bevor sich die rund 25 Jungmusiker starke Schülerkapelle mit "Trumpet Rock" von Luigi di Ghisallo von ihrem Publikum verabschiedete.

Das Blasorchester begrüßte - ebenfalls unter der Leitung von Lars Kaminski - seine Zuhörer mit dem Konzertmarsch "Centennial", den Piet Swerts eigens für das 100jährige Jubiläum der königlichen belgischen Football-Liga komponiert hatte. Mit Sepp Tanzers lebhafter Ouvertüre "Singendes Land" bewiesen Carolin Laibach an der Querflöte und Werner Goldade am Flügelhorn bei rasanten Kadenzen ihre Fingerfertigkeit, bevor die rund 60 Musiker ihre Zuhörer mit "Space and beyond" in die fremde Galaxien der "Krieg der Sterne"- Kinowelt und "Star Trek"- Serien entführten. "The Best of Beatles" war der Titel des nächsten Stückes, in dem Kurt Gäble die beliebtesten Songs der vier "Beatles" arrangiert hatte: "When I' m sixty-four", "Let it be" und "Yesterday" durften da natürlich nicht fehlen. Obwohl sich das Blasorchester mit diesem Stück verabschieden wollte, kam es nicht umhin, den begeisterten Zuhörern eine Zugabe zu präsentieren: Mit Zürich 2000 entführten die Musiker das Publikum nicht nur ins nächste Jahrhundert, sondern auch in das bunte Treiben der Schweizer Großstadt.

Nachdem die Ohren auf ihre Kosten gekommen waren, waren nach Abschluß des musikalischen Programmteils die Lachmuskeln des Publikums an der Reihe: "Dinner for five" war der Titel des Theaterstückes, das die Laienschauspielgruppe des Vereins unter der Regieführung von Rolf Janzer einstudiert hatte. Ein schrilles Ehepaar lädt darin den Vorgesetzten des Gatten mit dessen Frau zum Essen ein, da sich der traute Gatte sich davon einen höheren Posten verspricht. Doch wie zu erwarten geht bei dem geplanten Abendessen alles Erdenkliche schief: Die Mutter der Gattin schluckt statt ihrer Herztabletten ein Schlafmittel und die holde Gattin kann trotz ausdrücklicher Ermahnungen ihres Gatten ihr vorschnelles Mundwerk einfach nicht halten.

Erst am Schluß des Stückes wurde dem Zuschauer klar, daß es sich bei dem erhofften Posten nicht um den Arbeitsplatz, sondern um die Verwaltung des Musikvereins handelte.

Zum Abschluß spielten die Jugendkapelle und das Blasorchester gemeinsam feierliche Weihnachtslieder zum Mitsingen.

MR