Weihnachtskonzert des Musikvereins "Eintracht" Obergrombach e.V. am 21.12.03 um 18 Uhr in der Turnhalle Obergrombach

Winterfeier 2003

Bruchsal Obergrombach Die Begeisterung des Publikums sicherte sich der Musikverein "Eintracht" am Sonntag bei seinem gelungenen Weihnachtskonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle.

Ein ganz besonderer Programmpunkt erwarte die Zuhörer auch gleich zu Beginn des Abends: 44 Jungmusiker fieberten ihrem ersten Auftritt entgegen und präsentierten als frisch gegründete Schülerkapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Stefan Degen stolz ihre ersten gemeinsame Stücke. Nach ihrer gelungenen Premiere dankten die Jung-musiker ihrem begeisterten Publikum mit strahlenden Gesichtern und einer Zugabe für den tosenden Applaus.

Im Anschluss daran begrüßte die rund 30-köpfige Jugendkapelle des Vereins unter der Leitung von Lars Kaminski die Gäste. Neben der "Kleinen Ouvertüre" von Josef Bönisch beeindruckten sie ihre Zuhörer unter anderem mit dem afrikanischen Zululied "Siyahamba" und einem Medley aus dem Kinohit "Titanic", bei dem eine extra dafür angefertigte Titanic samt Besatzung und Eisberg für die richtige Atmosphäre sorgten.

Bevor das Blasorchester ebenfalls unter der Leitung von Lars Kaminski schwungvoll seinen Teil des Abend mit der rasanten Ouvertüre "Pariser Leben" zur Operette von Jacques Offenbach eröffnen konnte, ehrte der stellvertretende Präsident des Blasmusikverbandes Karlsruhe Bernhard de Bortoli einige verdiente aktive Musiker, insbesondere das ehemalige Verwaltungs-mitglied Wolfgang Heneka und Vizedirigenten Werner Goldade, die nun schon seit 40 Jahren ihren Verein durch aktives Musizieren unterstützen.

Viel Temperament bewiesen die Musiker des Blasorchesters dann mit Eric Osterlings Konzertmarsch "Bandology", bevor sie ihr Publikum mit heißen südländischen der bekannten Melodie "Can't take my eyes off you" ins sonnige Südamerkia versetzten. "Das Beste von Herb Alpert" war der Titel des letzten Stückes, bei dem Evergreens wie "A Taste of Honey", "Tijuana Taxi" und "Spanish Flea" die Zuhörer begeisterten. Für den stürmischen Beifall dankte das Blasorchester seinen Zuhörern mit einer ganz besonderen Variante des Radetzky-Marsches: In "General Radetzky goes Cuckoo" hatte Edward Michaelson Johann Strauß' berühmten Marsch auf ungewöhnliche Weise arrangiert und mit "Kuckuck-Rufen" versetzt.

Besonders viel Mühe gegeben hatte sich auch die Laienschauspielgruppe des Vereins: Mit einer Komödie in drei Akten zeigten sie den Zuschauern auf humorvolle Weise, was bei einem "Hochzeitstag mit Hindernissen" alles schief gehen kann: Ein ominöser Blumenstrauß, dessen Absender sich nicht ermitteln lässt, sorgt für wilde Spekulationen, das Konto der Eheleute ist hoffnungslos überzogen und zu dem versteckt sich noch ein geheimnisvoller Handelsvertreter im Haus, der grundsätzlich von jedem missverstanden wird.

Zum Abschluss spielten die Jugendkapelle und das Blasorchester gemeinsam bekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen.