Musikverein "Eintracht" Obergrombach e.V.

Jahreshaputversammlung am 19. März 2004

Bruchsal Obergrombach (neck). Mit dem "Bozener-Bergsteiger-Marsch" eröffnete das Blasorchester am Freitag, den 19. März pünktlich um 20 Uhr die Jahreshauptversammlung im Musikerheim. Nachdem der 1. Vorsitzende Heinz Lauber die erschienenen aktiven und fördernden Mitglieder, die Ehrenvorsit-zenden Engelbert Janzer und Peter Adam sowie Ortsvorsteher Robert Weiland begrüßt hatte, gedachte man mit dem Lied "Ich hatt' einen Kameraden" allen verstorbenen Mitgliedern, die der Verein zu beklagen hatte.

Anschließend dankte der 1. Vorsitzende zu Beginn seines Berichtes allen Helfern, die den Verein im vergangenen Vereinsjahr unterstützt hatten. Die aktuelle Mitgliederzahl belaufe sich auf 427 Mitglieder, leider seien im letzten Jahr besonders viele Todesfälle zu verzeichnen gewesen. Die Tradition, verstorbenen Mitgliedern mit Trauerliedern bei der Beerdigung die letzte Ehre zu erweisen, solle in jedem Falle beibehalten werden, auch wenn andere Vereine mittlerweile auf einen jährlichen Gedenk-gottesdienst ausweichen würden. Die finanzielle Lage des Vereins sei äußerst zufriedenstellend, in Zukunft könne der Rücklagenbildung für die Instandhaltung des vereinseigenen Musikerheimes oberste Priorität zugewiesen werden. Er ermöglichte einen Ausblick auf kommende Termine: Mit der geplanten Italienreise des Blasorchesters, dem zweitägigen Musikfest und dem wenig später folgenden Burgfest komme ein ereignisreiches Jahr auf die Mitglieder zu, jedoch könne mit vereinten Kräften und Zusammenarbeit die Zukunft gut bewältigt werden. Schriftführerin Melanie Reineck erinnerte darauf an die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres wie beispielsweise das 110-jähreige Jubiläum des Vereins, das mit einem dreitägigen Musikfest in der Dreschhalle gefeiert worden war oder das Probewochenende im Schwarzwald, bei dem die Kameradschaft im Mittelpunkt stand. Kassier Achim Speck gab anschließend detailliert Auskunft über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Vereinsjahres, so dass Kassenprüfer Alexander Morlock und Dieter Börst eine einstimmige Entlastung des Kassiers durch die Generalversammlung bewirken konnten.

Dirigent Lars Kaminski äußerte sich zufrieden mit dem musikalischen Stand der einzelnen Kapellen. Der Verein habe mit 124 aktiven Musikern ein sehr großes Potential, das gut genützt werden könne. Anschließend referierte die Jugendleitung Manuela Lindenfelser und Michael Speck über die Jugendarbeit des vergangenen Jahres, in dem sie mit Dia-Projektionen nochmals die schönsten Ausflüge, Aktivitäten und Ereignisse der 80-köpfigen Vereinjugend vor Augen führten.

Nachdem keine Kritik an den Berichten erfolgte, bewirkte Ortsvorsteher Robert Weiland eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft durch die General-versammlung.

Bei den darauf folgenden Neuwahlen konnte für den ausscheidenden 2. Vorsitzenden Egbert Kehrwecker Felix Lechner für das kommende Jahr gewonnen werden. Beisitzer Peter Krämer schied nach 36 Jahren aus der Verwaltung und übergab sein Amt Alexander Goldade. Der 1. Vorsitzende Heinz Lauber dankte ihm für diese herausragende Leistung und seinem langjährigen Engagement mit einem Präsent im Namen des Vereins. Das Amt des ausscheidenden Kassenprüfers Alexander Morlock übernahm Christian Keller. Da noch immer kein Anwärter für das Amt des Vergnügungswartes gefunden werden konnte, bevollmächtige die Generalversammlung den 1. Vorsitzenden, dieses Amt während des laufenden Vereinsjahres zu besetzen, sobald sich die Möglichkeit dazu ergäbe. Der 1. Vorsitzende Heinz Lauber, Kassier Achim Speck, Schriftführerin Melanie Reineck und Beisitzer Felix Ritter wurden in ihren Ämtern bis 2006 bestätigt.

Unter dem Punkt Verschiedenes dankte der Ehren-vorsitzende Peter Adam der Jugendleitung für die gelungene Jugendarbeit. Durch die große Anzahl der Jugendlichen sei das Durchschnittsalter des Vereins auf 20 Jahre gesenkt, eine steigende Mitgliederzahl lasse optimistisch in die Zukunft blicken. Schließlich schloss das Blasorchester mit dem Marsch "Gruß an Kiel" die knapp zweistündige Jahreshaupt-versammlung.